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Geheimauftrag für John Drake

Samstag 21:30 Uhr
 
Die Serie


Der Australier Ralph Smart hat sich Geheimauftrag für John Drake ausgedacht. Wie James Bond, reiste Drake (Patrick McGoohan) an exotische Orte um im Auftrag des Westens für Ordnung zu sorgen. Statt unentwegt in Schießereien verwickelt zu sein, gerät Drake möglichst oft in Prügeleien. Seine Aufträge führten ihn um die ganze Welt: in den fernen Osten, Paris, Afrika oder nach Kaschmir.

Text: Fernsehserien.de

Der Hauptdarsteller

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John Drake

Patrick McGoohan

Patrick Joseph McGoohan (* 19. März 1928 in Astoria, New York; † 13. Januar 2009 in Los Angeles, Kalifornien) war ein irischer Filmschauspieler, Drehbuchautor und Regisseur. Obwohl in den USA geboren, erlangte er vor allem Bekanntheit durch englische Filme und Fernsehserien. Später nahm er die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an.

(...)Daraufhin kontaktierte ihn der britische Filmproduzent Lord Lew Grade für eine Fernsehrolle in der Schwarzweiß-Serie „Geheimauftrag für John Drake“ („Secret Agent“, auch: „Danger Man“, 1960). Durch die Erfahrungen mit dem Rank-Vertrag klüger geworden, stellte McGoohan diesmal im Vorfeld allerdings einige Bedingungen: alle vorkommenden Faustkämpfe sollten sich voneinander unterscheiden, die Figur „John Drake“ sich vor allem seines Gehirns bedienen und nur im Ausnahmefall zur Pistole greifen; vor allem jedoch sollte – zum Entsetzen der Produzenten – auf jeglichen Austausch von Zärtlichkeiten zwischen den Geschlechtern verzichtet werden. (...)

Wissenswertes


Anders als andere Serien zu dieser Zeit, wie z. B. In geheimer Mission, war Geheimauftrag für John Drake nicht antikommunistisch, sondern eher zynisch: Beide Seiten, der Westen und der Osten, sind korrupt und skrupellos, aber auch ineffizient und unfähig. Geheimauftrag für John Drake war ausgesprochen aufwendig produziert und stellte das Vorbild für die James-Bond-Filme dar. McGoohan sollte zunächst auch die Hauptrolle im ersten Bond-Kinofilm spielen, er lehnte aber ab – stattdessen entwickelte und drehte er die Geheimagentenserie The Prisoner, die ironischerweise damit beginnt, dass er seinen Geheimagentenjob an den Nagel hängt.

Die ersten 39 Folgen waren eine halbe Stunde lang und liefen im regionalen Vorabendprogramm. Nach fünf Jahren Pause liefen acht neue Folgen, jetzt 50 Minuten lang und am Abend. Zuschauer in England und den USA konnten von der Neuauflage 45 Folgen sehen. In den USA liefen diese neuen Folgen unter dem neuen Titel Secret Agent.

Text: Fernsehserien.de / Fernsehlexikon

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